| Zwei Fließgewässerstrecken und eine künstlich angelegte Teichanlage werden von den Aktiven des ASV Dauernheim beangelt und nach den Richtlinien von Naturschutz, von Artenschutz und Gewässerschutz, gehegt und gepflegt. Dabei versuchen unsere Mitglieder die vielfältigen Lebensgemeinschaften und Abhängigkeiten unter und über Wasser zu erhalten, zu fördern und nach Möglichkeit im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen neue artgerechte Habitate zu schaffen.
Die Nidda fließt kurz unterhalb der Stadt Nidda aus ihrem engen Vogelsbergtal heraus in die sich in unserem Gewässerabschnitt öffnende Ebene der Wetterau hinein. Die Fließgeschwindigkeit hat hier abgenommen und der Gewässergrund ist weitgehend verschlammt. Das Angeln während des Sommers beschränkt sich auf tief ausgespühlte Gumpen, wo Aal, Karpfen, Rotauge, Döbel und Barsch häufig gefangen werden. Über weite Strecken ist die Nidda mit der gelben Teichmummel, einer Seerosenart, bedeckt. Die Ringelnatter kommt häufig vor. In den Steilufern der Abbruchkanten brütet der Eisvogel. Der heimische Biber teilt sich den Lebensraum mit dem ähnlich aussehenden südamerikanischen Nutria (auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt.), und dem amerikanischen Mink (Nerz). Beide Arten wurden vor Jahren von militanten Naturschützern aus Pelz-Zuchtfarmen befreit und in die Natur entlassen. Zahlreiches Zooplankton und Fischnährtiere bilden den Anfang einer Nahrungskette von der am Ende der Hecht, der Graureiher, der Silberreiher und der Kormoran profitiert.
Mehr zur Nidda unter >> Die Nidda. <<
In der Ortslage von Dauernheim mündet der Laisbach in die Nidda. Lediglich die letzten 150 Meter vor seiner Mündung unterliegen der Obhut des ASV Dauernheim. Auf dieser Strecke durchfließt er ein Gartengelände von dem in der Vergangenheit häufig Verunreinigungen ausgegangen sind. Die wiederholten Gespräche zwischen unseren Mitgliedern und den anliegenden Gartenbesitzern haben inzwischen Früchte getragen. Es kommt jetzt nur noch selten vor das Gartenabfälle an der Laisbach gelagert oder gar in den Bach geworfen werden. Dafür möchten wir uns bei den Anliegern herzlich bedanken. Im Laisbach tummelt sich der Stichling, der Gründling und viele Jungfische unterschiedlicher Art. Aber auch der Blaubandbärbling, eine asiatische Fischart, hat seinen Weg über Donau, Main-Donau-Kanal, Main und Nidda in unsere Laisbach gefunden. Größere Fischarten trifft man vorwiegend während der Laichzeit (Hecht) oder bei Hochwasser im Mündungsbereich der Laisbach an.
Mehr zum Laisbach unter >> Die Laisbach. <<
Im Frühjahr 2004 ging ein lange gehegter Wunsch der ASV - Mitglieder in Erfüllung. Der Verein konnte einen, mit großer Anstrengung errichteten Angelteich eröffnen. Neben einem reich strukturierten Hauptteich mit vielen Buchten und Versteckmöglichkeiten wurde ein geschützter Bereich in Form einer Flachwasserzone eingerichtet. Ein Laubfrosch Biotop wurde angelegt. Zwei Aufzucht-Teiche dienen der Nachzucht. Alle Becken münden in ein natürliches Schilf-Klärbecken bevor das zulaufende Frischwasser wieder dem Heggraben überantwortet wird. Hier haben die Angelkameraden im Jahre 2007 den vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzger nachweisen können.
Mehr zur Teichanlage unter >> Die Teichanlage. <<
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