Der Laisbach
Der Laisbach, bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Krummbach auch einfach nur Lais (Dialekt: Loais oder Laas) genannt, ist ein knapp 18 km langer linker bzw. südöstlicher Zufluss zur Nidda. Der Laisbach entspringt im Wetteraukreis, nordwestlich von Glashütten. Nachdem er die Orte Ober-Lais, Unter-Lais, Schwickartshausen, Bobenhausen, Bellmuth und Ranstadt durchflossen hat, mündet er in der Ortslage von Dauernheim in die Nidda.

Lediglich die letzten 150 Meter vor seiner Mündung unterliegen der Obhut des ASV Dauernheim. Auf dieser Strecke durchfließt er ein Gartengelände von dem in der Vergangenheit häufig Verunreinigungen ausgegangen sind. Die wiederholten Gespräche zwischen unseren Mitgliedern und den anliegenden Gartenbesitzern haben inzwischen Früchte getragen. Es kommt jetzt nur noch selten vor das Gartenabfälle an der Laisbach gelagert oder gar in den Bach geworfen werden. Dafür möchten wir uns bei den Anliegern herzlich bedanken.

Der Laisbach ist ein typisches Wasser der Forellen und Äschenregion. Im Wirkungsbereich des ASV Dauernheim dient er den Fischen vorwiegend als Rückzugsgebiet bei Hochwasser der Nidda und als Laichgebiet. Im Laisbach tummelt sich der Stichling, der Gründling und viele Jungfische unterschiedlicher Art. Aber auch der Blaubandbärbling, eine asiatische Fischart, hat seinen Weg über den Main-Donau-Kanal, Main und Nidda in unsere Laisbach gefunden. Der räuberische Döbel zieht in Schwärmen durch den Bach.

Im Laisbach geht der Eisvogel auf die Jagd nach Kleinfischen und die Ringelnatter und die Bisamratte fühlen sich hier zu Hause. Viele Insekten und Singvögel bevölkern die Gärten entlang des Baches. Am Ufersaum des Laisbach haben die Mitglieder des ASV Dauernheim unterschiedliche Nisthilfen in den Bäumen angebracht. Als Angelgewässer spielt der Laisbach eine untergeordnete Rolle.

Weitere Informationen über unsere Gewässer finden Sie in der Broschüre "Zur Geschichte des ASV Dauernheim". Diese liegt als PDF - Datei (ca. 4 MB) vor und kann hier heruntergeladen werden.