Gewässerschutz
Alarmplan - bei Gewässerverschmutzung und/oder Fischsterben

Als Teilaufgabe des Naturschutzes betreibt der ASV Dauernheim den aktiven Schutz der aquatischen Ökosysteme vor Beeinträchtigungen in den Pachtstrecken der Nidda und des Laisbaches, sowie der vereinseigenen Teichanlage. Durch ständige Kontrolle der Gewässer werden Schadstoffeinträge, wie etwa die Einleitung ungeklärter Abwässer,  schnell erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen.

Als Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit sei hier ein Fischsterben im Laisbach genannt. ASV Mitglieder meldeten nachmittags leicht schäumendes Wasser und einige tote Fische im unteren Laisbach. Sogleich wurden die zuständigen Behörden informiert, Wasserproben und verendete Fische entnommen und die Ursache gesucht.

Gegen Abend wurde dann ein verstopfter Abwasserkanal in Ranstadt ermittelt. Hierdurch ist das Abwasser im Kanal aufgestaut worden und gelangte über eine, ansonsten nur bei starken Regenfällen aktive Querverbindung, ungeklärt in den Laisbach. Noch in der Nacht konnte der Stau im Kanal beseitigt, und damit das Gewässersystem wieder entlastet werden.

Der illegalen Entsorgung von Abfällen aller Art in die Gewässer, oder der Lagerung von Gartenabfällen und Müll an den Ufern, wirkt der ASV Dauernheim mit Reinigungsmaßnahmen entgegen und versucht die Bevölkerung über die Notwendigkeit ökologisch einwandfreier Gewässer aufzuklären. In zweijährigem Turnus werden darüber hinaus durch die IG Nidda (Der ASV Dauernheim ist Gründungsmitglied.) organisierte Bachreinigungsaktionen durchgeführt.

Die gemeinsamen Anstrengungen der Vergangenheit haben inzwischen Früchte getragen. Am 15.5.2008 und zuletzt am 31.7.2010 wurden Fischnährtiere bestimmt und gezählt. Dabei konnte die Gewässergüteklasse "zwei" (nach Baur) für den Bereich Dauernheim ermittelt werden.

Mehr über die ASV-Gewässer und deren Schutz finden Sie in der Broschüre „Zur Geschichte des ASV Dauernheim e.V.“, die Sie als pdf-Datei (4 MB) hier herunterladen können.