Nachrichten des Jahres 2010
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Inhalt: Bitterlinge, Moderlieschen und Gründlinge besetzt
Raubfischangeln
Erneutes Fischsterben im Laisbach
Gemeinschaftliche Bachreinigung
Abfischen der Jungen in Hungen
24-Stunden-Angeln der Jugend in Gettenau
Schon wieder eingebrochen
Fischsterben im Laisbach
Wasserqualität der Nidda ermittelt
Ferienspiele der Gemeinde Ranstadt
Vereinsjugendfischen am Teich
Erneuter Einbruch beim ASV
24 Stunden-Angeln der Jugend
1. Mai am Teich
Weiterer Bauwagen aufgestellt
Betretungsverbot
Jahreshauptversammlung
Rundschreiben 1 - 2010
Bitterlinge, Moderlieschen und Gründlinge besetzt
Bei einem unspektakulären Besatz mit karpfenartigen Kleinfischen wurde am 3.11.2010 ein weiterer Grundstein für die artenreiche Lebensgemeinschaft innerhalb der ASV-Teichanlage gelegt.

Nachdem die bereits in den Vorjahren eingesetzten Teichmuscheln prächtig wachsen und gedeihen, konnten jetzt 800 Bitterlinge eingesetzt werden, denn nur wo Teichmuscheln oder Malermuscheln vorkommen kann sich auch der immer seltener werdende Bitterling erfolgreich vermehren.

Die im Durchschnitt nur 5-8cm groß werdenden Moderlieschen sind kleine Schwarmfische denen der Eisvogel gerne nachstellt. 800 Moderlieschen wurden in die Natur entlassen und man hofft, dass auch sie sich weiter vermehren.

500 Gründlinge, die auch in der Nidda und in der Laisbach natürlich vorkommen runden den Fischbesatz ab, den der Angelsportverein Dauernheim mit eigenen Mitteln finanziert und durchgeführt hat.

Raubfischangeln
Beim Raubfischangeln am 10. Oktober konnte Mark Cooper einen Hecht von 70 cm aus der Nidda fischen. Nicht nur zu seiner Freude wurde das Ereignis nach dem Abschluß der gemeinschaftlichen Veranstaltung im ASV Bauwagen an der Laisbachmündung entsprechend gewürdigt.
Erneutes Fischsterben im Laisbach
Am 1. Oktober wurden erneut tote Fische im Laisbach gesichtet. Waren am 5.8.2010 lediglich die Fische zwischen der Dauernheimer Laisbachbrücke und der Mündung betroffen, so sind beim Fischsterben am 1. Oktober 2010 alle Fische ab Ortsausgang Ranstadt bis zur Mündung verendet. Hunderte von Bachschmerlen und Gründlingen gingen zu Grunde.

Gemäß dem Alarmplan wurde die Leitstelle Wetterau über das Fischsterben informiert. Von dort aus sind dann Bauhof, Feuerwehr, Polizei und Wasserbehörde verständigt worden. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Vereinskameraden bereits die Ursache der Gewässerverschmutzung ermittelt. Bei einem Regenüberlauf in Höhe der Wetteraustraße in Ranstadt trat übelriechendes Abwasser aus.

Es wurde im Anschluß festgestellt das dort der Abwasserkanal verstopft war. Dadurch stauten sich die Abwässer im Kanal und gelangten ungeklärt in die Laisbach. Ein Kanalreinigungsunternehmen beseitigte die Verstopfung, worauf die Quelle der Laisbachverschmutzung versiegte. Genau diese Problematik trat bereits wiederholt auf.

Seitens der Gemeinde hat man inzwischen reagiert. Ein Ingenieurbüro wurde mit der Analyse des Abwassersystems beauftragt und erarbeitet derzeit Lösungsmöglichkeiten. Durch deren Umsetzung erhofft man, dass künftige Einleitungen ungeklärter Abwässer unterbleiben.

Gemeinschaftliche Bachreinigung

Die Interessengemeinschaft Nidda, ein Zusammenschluss von Angelvereinen,  organisiert in zweijährigem Turnus eine gemeinschaftliche Bachreinigung der Nidda von der Quelle bis zur Mündung. Im Nidda-Abschnitt des Angelsportvereins Dauernheim beteiligten sich neben zahlreichen ASV-Mitgliedern auch Vertreter des örtlichen Kulturvereins des Turnvereins und des Sportvereins an dieser gemeinnützigen Reinigungsaktion.

Aufgeteilt in einzelne Gruppen mit drei Traktoren und Anhänger gingen die freiwilligen Helfer die Nidda ab und sammelten achtlos weggeworfenen Unrat und angeschwemmten Müll ein. Die Ladungen wurden dann in einen großen Abfallcontainer verbracht, den die Gemeinde Ranstadt zur Verfügung gestellt hatte.  Gleichzeitig kam ein Boot zum Einsatz, mit dessen Hilfe auch Treibgut und sonst nicht erreichbarer Müll geborgen und entsorgt werden konnte. Indessen mussten die Teilnehmer erneut feststellen, dass trotz einer gut funktionierenden kommunalen Abfallentsorgung die Nidda von manchen Mitbürgern offenbar weiterhin als bequeme Möglichkeit zur Müllbeseitigung missbraucht wird.  Alte Matratzen und anderer Sperrmüll,  Auto- und Traktorreifen, altes Spielzeug und Hausmüll, ausrangierte oder gestohlene Einkaufswagen, Mülltonnen und weitere Abfälle aller Art füllten den bereitgestellten Container bis oben hin. Aber auch zahlreiche Kunststoff-Pfandflaschen konnten entlang der Nidda eingesammelt werden.  Im Anschluss an die Reinigungsaktion trafen sich die Helfer noch zu einem gemeinsamen Imbiss auf dem Gartengrundstück des ASV Dauernheim an der Laisbachmündung.
Abfischen der Jungen in Hungen

Lediglich zwei Jungangler unseres Vereins beteiligten sich am gemeinsamen Abfischen in Hungen. Bei herrlichem Angelwetter und vorbildlicher Versorgung durch die Gastgeber aus Hungen und gut betreut von Mark und Reiner, konnten zwei Forellen gefangen werden. Unsere Beteiligten waren von den Teichen der Hungener Angler begeistert.

24-Stunden-Angeln der Jugend in Gettenau

Das 24 Stunden-Angeln in Echzell fand am Wochenende des 7. und 8 August statt. Mit drei Jugendlichen und zwei Betreuern fuhren wir nach Echzell. Es waren 5 Vereine anwesend. Trotz des zum Angel angenehmen Wetters war die Ausbeute nicht so riesig. Gefangen wurde eine 51cm große Basse von Denis Schmidt.

Die Jugendlichen waren trotzdem begeistert und genossen das Zelten an der Gettenauer Teichanlage und die SUPER-Bewirtung des Gastgebervereins.

Unser Bild zeigt den Jugendwart des ASV Dauernheim, Reiner Fich, der trotz erheblicherm beruflichen Einsatz auch für diese Veranstaltung wieder ein Wochenende lang kompetenter Ansprechpartner und Betreuer für unsere Jugendlichen war und der die Homepage mit den oben angegebenen Informationen versorgte. Vielen Dank Reiner für Dein Engagement !

Nachfolgend weitere Bilder der Veranstaltung:

Schon wieder eingebrochen
Bereits zum dritten Mal innerhalb von nur vier Wochen wurde der ASV Opfer unbekannter Einbrecher und Diebe. Beim Gerätewagen, der an der Teichanlage steht, ist die Tür erneut gewaltsam aufgehebelt worden. Gestohlen wurden drei Wathosen, ein komplett ausgestatteter Werkzeugkoffer, die Werkzeugtasche der Motorsense mit Inhalt, ein Kanister mit 10 Litern Normalbenzin, ein Kanister mit 5 Litern Gemisch und Anderes. Beim Versuch auch den zweiten Bauwagen aufzubrechen wurde die Tür erheblich beschädigt. Mit der Ermittlung der Täter ist inzwischen die Kriminalpolizei beschäftigt.

In einem gesondert durchgeführten Arbeitseinsatz sind die Türen der beiden Bauwagen wieder instand gesetzt worden. Dabei wurden diese auch mit massivem Stahl verstärkt. Ebenso wurden die Fenster entsprechend gesichert. Zusammen mit den notwendig gewordenen Reparaturmaßnahmen wird der Gesamtschaden auf über 1000 Euro beziffert. Bei der ohnehin knappen Kassenlage des Vereins fehlt dieses Geld für geplante Naturschutz- und Besatzmaßnahmen.

Fischsterben im Laisbach
Am 5.8.2010 musste ein Fischsterben im Laisbach gemeldet werden. Etwa 100 Fische im Bereich zwischen der Laisbachbrücke am Ortseingang Dauernheim und der nur 100 Meter entfernten Mündung verendeten. Dies dürfte der gesamte dort vorhandene Bestand gewesen sein. Betroffen waren vor allem Döbel und Gründlinge.

Man nimmt an das eine giftige Substanz im Bereich der Brücke in das Gewässer eingebracht wurde. Vertreter der Polizei, der Feuerwehr, der Gemeinde und der Naturschutzbehörde waren vor Ort. Ein Verursacher konnte indessen nicht ermittelt werden.

Wasserqualität der Nidda ermittelt
Unser Mitglied Ralph Richter hat am 31.7.2010 die Nidda nach Fischnährtieren abgesucht, diese bestimmt und gezählt. Anhand der dadurch gewonnenen Informationen konnte danach die Wasserqualität mit einem guten Wert ermittelt werden. Im Bereich der Sandsteinbrücke, also unterhalb des Kläranlageneinlaufes, haben wir noch einen Wert von 2.
ASV-Beitrag:
Ferienspiele der Gemeinde Ranstadt
Am 24. und 25. Juli hatte der ASV Dauernheim zwölf Kinder zu Gast die sich im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde Ranstadt für das Hobby der Angelfischerei interessierten und einmal selber Angeln wollten.

Bevor allerdings richtig geangelt werden konnte, erfuhren die Kinder in einem Diavortrag vieles über die Lebewesen und Pflanzen im und am Wasser der Nidda und den Naturschutz am Wasser. Danach ging es in einer kleinen Gerätekunde um die richtige Handhabung der Handangeln. Auch das waidgerechte töten und richtige versorgen gefangener Fische wurde anhand eigens aus einer Fischzuchtanlage angekaufter Regenbogenforellen demonstriert.

Dann war es endlich so weit. Bei bestem Angelwetter konnten sich die Kinder mit eigenen oder bereitgestellten Handangeln an der Teichanlage beim Fischfang erproben. Unter den wachsamen Augen des ASV Jugendwartes Reiner Fich und seinen Helfern wurden die Köder aufgezogen und die Angeln richtig ausgeworfen. Dabei gelang es einen Karpfen und drei der sehr vorsichtigen Schleien zu fangen.

Während der informativen und geselligen Veranstaltung wurden die Kinder mit Speisen und Getränken vom ASV versorgt. Anton Stürzl bereitete die leckeren Forellen und Würstchen auf dem Holzkohlegrill.

Nachfolgend einige Bilder:

Vereinsjugendfischen am Teich
Am 19 Juni fand unser Jugendfischen an der Teichanlage statt. Leider beteiligten sich nur 2 Jugendangler an der Veranstaltung. Bei gutem Angel-Wetter gelang es Keamo Schultheis einen Karpfen zu fischen.
Erneuter Einbruch bein ASV
Gleich zu Beginn der Sommerferien wurde beim ASV Dauernheim der Geräte-Bauwagen an der Teichanlage aufgebrochen. Die Fußabdrücke der eingetretenen Türe weisen eindeutig Spuren von Springerstiefel-Sohlen auf. Das Türschloß wurde von den unbekannten Vandalen herausgerissen.

Nach der Entdeckung der Missetat ist die Türe notdürftig repariert worden. Doch bereits am nächsten Tag wurde der Wagen erneut aufgebrochen und schwer beschädigt. Auch der zweite Bauwagen, der als Unterstand genutzt wird, wurde heimgesucht. Hier sind die Sicherungsschrauben der Bodenstützen herausgeschraubt und gestohlen oder weggeworfen worden.

Der ASV Dauernheim hat Strafanzeige bei der Polizei erstattet und bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und um Unterstützung bei der Ermittlung der Täter.

24 Stunden-Angeln der Jugend in Bellersheim
Das 24 -Stunden-Angeln in Bellersheim fand am Wochenende des 5. und 6 Juni 2010 statt. Mit drei Jugendlichen und zwei Betreuern fuhren wir nach Bellersheim. Bei wunderbarem Wetter haben die Fische sehr gut gebissen. Die Ausbeute war sehr gut. Gefangen wurden 5 Karpfen.

Die Judendlichen waren begeistert und genossen das Angeln und Zelten. Mit Getränken und Speisen wurden sie vom Veranstalter gut versorgt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kameraden aus Bellersheim.

1. Mai am Teich
Grillspezialitäten aus Thüringen und frisch geräucherte Forellen gab es am 1. Mai. Die Aktiven des Angelsportvereins Dauernheim hatten keine Mühe gescheut und boten Original Thüringer Würstchen vom Holzkohlengrill, Fischbrötchen und leckere Regenbogenforellen, die am Tag zuvor ganz frisch in eine spezielle Lake eingelegt worden waren. Bei gutem Wanderwetter nutzten viele Besucher das Angebot. Erstmals hat sich auch das neue Zelt des ASV bewährt. Bot es doch ausreichend Schutz als eine dunkle Wolke für einen kurzen Regenguss die Schleusen öffnete.

Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen Eindruck des geselligen Ereignisses.

Weiterer Bauwagen aufgestellt

Der Angelsportverein verfügt jetzt über den notwendig gewordenen dritten Bauwagen direkt an der Laisbachmündung. Auf dem dortigen Wiesenstück des ASV wurde im Zuge eines Arbeitseinsatzes der vom Schützenverein übernommene Wagen abgestellt. Dieser Bauwagen soll als Abstellraum für Geräte und Handwerkzeug sowie als trockene Unterstellmöglichkeit bei Arbeitseinsätzen genutzt werden. Damit kann der alte Wohnwagen an der Gemeindehalle, der längst nicht mehr bewegt werden kann ohne auseinander zu fallen, nun endgültig verschrottet werden. Neben den beiden Bauwagen an der Teichanlage, die ebenfalls als Gerätewagen und als Unterstand bei Arbeitseinsätzen dienen, verfügt der ASV Dauernheim nun über ein drittes Provisorium um die Vereinsarbeit aufrecht erhalten zu können.

Betretungsverbot
Ab dem 15.03.2010 bis einschließlich 30.06.2010 gibt es in den gekennzeichneten Schutzgebietszonen ein Betretungsverbot. Das gilt selbstverständlich auch für die Uferbereiche der betroffenen Nidda-Abschnitte.

Begründung:
Zeitlich befristete Schutzanordnung gemäß §44 Abs.1 Ziffer 1 bis 3 und §3 Abs.1 und 2 des Bundesnaturschutzgesetzes zum Schutz der frei lebenden, streng geschützten Arten Großer Brachvogel, Bekassine, Kiebitz und Weißstorch durch die Untere Naturschutzbehörde!

Achtung !
Eine Zuwiderhandlung stellt nach §69 Abs.2 Ziffer 1 und 2 BNatSchG eine Ordnungswidrigkeit dar!
Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße bis zu 50.000€ geahndet werden.
Jahreshauptversammlung
Am 28. Februar fand die Jahreshauptversammlung des ASV Dauernheim in der Turnhalle statt, zu der sich etwa ein Drittel der ASV-Mitglieder eingefunden hatte.

Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlußfähigkeit der Versammlung konnten die folgenden Tagesordnungspunkte zügig abgewickelt werden und nach den Berichten der Resort-Leiter und der Kassenprüfer erteilten die anwesenden Mitglieder dem Vorstand einstimmig Entlastung.

Die vakante Posten des Gewässerwartes wurde bis zur nächsten Vorstandswahl kommisarisch von Karl-Heinz Hoppe übernommen, der seither dem Vorstand als Beisitzer angehörte. Seinen damit freigewordenen Beisitzer-Job wurde kommisarisch mit Jürgen Adam besetzt, der auch zum Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz ernannt wurde.

Danach ist ausgiebig über notwendig gewordene Neuregelungen, insbesondere über Veränderungen bei den häufig stattfindenden Arbeitseinsätzen und zur künftigen Gestaltung der Beiträge und der Kostenerstattung, diskutiert worden. Die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse sollen in der Vorstandsarbeit des laufenden Vereinsjahres Berücksichtigung finden.

Im Anschluß wurden noch Ehrungen besonders aktiver Mitglieder der Jugendgruppe und der Erwachsenen ausgesprochen und kleine Geschenk-Gutscheine ausgehändigt.

Rundschreiben Nr. 1 - 2010

Werte Vereinskameraden,

aus gegebenen Umständen sieht sich der Vorstand des ASV veranlasst Euch, rechtzeitig vor der Generalversammlung, über einige wesentliche Dinge zu informieren. Diese Dinge sollten Diskussionspunkt in der JHV sein.

Bedingt durch die wirtschaftliche und altersbedingte Entwicklung unseres Vereines vertritt der Vorstand die Auffassung, dass einige wichtige Änderungen in den Bereichen:

  1. Beitragsanpassung
  2. Arbeitsstundenanrechnung
  3. Arbeitseinsatz (Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden)

der Novellierung bedürfen.

Wir haben unter einstimmiger Zustimmung aller Mitglieder die Teichanlage gebaut und ein ehemaliges Gartengrundstück, als Aufstellfläche für unseren Wohnwagen, gekauft.

Verschiedene Anschaffungen wurden getätigt. Weitere, insbesondere für Pflegemaßnahmen,

sind noch vorzunehmen. Es ist aber nicht damit getan etwas anzuschaffen oder zu bauen. Zur Erhaltung sind Pflege- und Unterhaltungsarbeiten auch zukünftig durchzuführen.

Von unseren ca. 70 Mitgliedern sind zurzeit, gemäß den aufgestellten Regeln zur Arbeitsstundenableistung, 30 voll arbeitsfähig.

Das bedeutet, dass von 42% der Mitglieder die volle Arbeitslast geschultert werden muss.

Um auch weiterhin unsere Anlagen in einem gepflegten und sauberen Zustand präsentieren zu können müssen Veränderungen in Bereichen Beitrag und Arbeit vorgenommen werden.

Dazu stellen wir nachfolgende Überlegungen zur Diskussion:

Der Jahresbeitrag für Aktive wird erhöht.

-          Schwerbehinderte bis einschl. 70 Prozent müssen den vollen Jahresbeitrag und

die vorgegebenen Arbeitsstunden je nach Einsatzfähigkeit erbringen.

-          Die Altersgrenze zur Erbringung der Arbeitsstunden wird auf 70 Jahre angehoben.

Die Arbeitsstunden werden auf 15 Stunden festgesetzt und bei Festlichkeiten werden Arbeitsstunden angerechnet (bei Festlichkeiten werden behinderte und ältere Mitglieder bevorzugt zur Erbringung der Arbeitsstunden eingeteilt)

Der Beitrag für nicht geleistete Arbeitsstunden wird erhöht

Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wollen wir erreichen, dass die anstehenden Aufgaben zukünftig von möglichst allen Mitgliedern angegangen werden.

Wir alle sollten daran interessiert sein unseren Verein zu erhalten, ihn positiv zu präsentieren und damit weiteren Mitbürgern den Anreiz zu schaffen sich bei uns zu engagieren.

Am 1.Mai findet wie immer eine Maifeier am Teich statt, freiwillige Helfer bitte meldet euch an der JHV.

Geplant ist in diesem Jahr sich das erste mal an einem Weihnachtsmarkt in Ranstadt zu beteiligen. Hier könnten wir uns als Verein wunderbar Präsentieren und zeigen, dass wir auch Naturschutz betreiben. Der Verkauf von geräucherten Forellen oder andere Speisen würde uns auch wieder Geld in die Kasse bringen, das hängt aber von eurer Beteiligung ab.

Wichtige Hinweise:

Neue Bankleitzahl und neue Kontonummer

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen (BLZ 506 616 39) Konto Nr. 7160631

Alle die einen Schwerbehindertenausweis haben, bitte eine Kopie an den Vorstand bis spätestens 30.03.2010 senden.

Auszug aus der novellierten Form zur Durchführung des Waffengesetzes §42 a WaffG Führen von Messern.

Seit dem 01.04.2008 ist es verboten Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen.

Unter dieses Verbot fallen somit nicht die klassischen Taschenmesser, die nur mit zwei Händen geöffnet werden können. Sofern Messer mit diesen Merkmalen im Rahmen der Fischerei verwendet werden, ist folgendes zu beachten:

Einen waffenrechtlich relevanten Gegenstand führt, wer die tatsächliche Gewalt darüber außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums (Grundstück) ausübt.

Das Verbot gilt nicht für den Transport der vorgenannten Messer in einem verschlossenem Behältnis   

(z.B. durch ein mit einem Schloss verriegelten Angelkoffer, Werkzeugkoffer) oder wenn das Führen im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient.

Unter diese Ausnahmebestimmung fällt folglich auch das Führen der o. a. Messer im Rahmen der Jagdausübung oder Fischerei. Kein allgemein anerkannter Zweck ist hingegen das Führen der Messer als Verteidigungsmittel.

Um Abgrenzungsproblemen in der Praxis vorzubeugen, empfiehlt es sich, diese Messer vorsorglich immer in einem verschlossenen Behältnis zu transportieren.

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein erfolgreiches Jahr 2010

und hoffen auf Eure Teilnahme bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Petri Heil

Der Vorstand