Nachrichten des Jahres 2011
Inhalt:
Schlammpeitzger im Sauweidgraben
Jugendgemeinschaftsfischen
Sonder-Einsatz
24-Stunden-Angeln in Bellersheim
Vereinsjugendangeln des ASV
Totes Schaf einfach in die Nidda geworfen
Termin für Arbeitseinsatz fällt aus
Badesaison am Angelteich ?
Nachtangeln
Fischbesatz
Jugendfischen in Hungen
Eine Ära geht zu Ende
Hegefischen am 22. Mai
Jugendangeln in Reichelsheim
Sehr große Schlammpeitzger-Population im Heeggraben bestätigt
1. Mai am Teich
Anfischen am 17. April
Arbeitseinsatz vor dem Anfischen
Wieder Einbruch beim ASV
Schutz seltener Wiesenbrüter
Jahreshauptversammlung
ASV säubert Naturschutzgebiet "Nachtweid"
Dreck und Unrat im Naturschutzgebiet
Wetterjacke
Verlandung
Schlammpeitzger im Sauweidgraben

Zur Erhaltung der Nutzbarkeit des Grünlandes in der Niddaaue wurde im Auftrag der Gemeinde Ranstadt kürzlich der „Sauweidgraben“ dessen Wasser die Wiesen zwischen Ranstadt, Ober-Mockstadt und Dauernheim durchfließt, vom Feldwegeverband Vogelsberg mit Sitz in Gedern mit einem Mähkorb ausgemäht.

Aufgrund von Hinweisen des Angelsportvereins Dauernheim wurde in diesem Grabensystem bereits Anfang 2009 ein Vorkommen des Schlammpeitzger durch den anerkannten Fischökologen und Mitarbeiter des Frankfurter Senkenberg-Institutes, Dr. Egbert Korte bestätigt.

Der Schlammpeitzger zählt zu den seltensten Fischarten in Hessen. Ganze drei Populationen sind überhaupt noch bekannt. Zwei davon in Südhessen und eine im Niddaeinzugsgebiet. Der zu der Familie der Schmerlen gehörende Fisch hat einen bis zu 30 Zentimeter langen aalartigen Körper mit sechs Barteln am Maul. Sein Lebensraum sind nährstoffreiche, langsam fließende oder stehende Gewässer mit schlammigem Grund und üppigem Bewuchs. Dies sind typische Auengewässer, wo er auch heute noch in den Gräben als Ersatzlebensraum vorkommt. Er hat sich unter den heimischen Fischen an den extremsten Lebensraum angepasst, geprägt von Phasen des Sauerstoffmangels oder der Austrocknung. Durch seine Fähigkeit zur Darmatmung, also an der Wasseroberfläche Luft zu schlucken und im Darm den Sauerstoff zu entziehen, überlebt er selbst dort, wo es andere Fische schon lange nicht mehr schaffen. Trockenzeiten übersteht er, indem er sich in den Schlamm des Gewässergrundes eingräbt.

Als nachtaktiver Fisch vergräbt er sich tagsüber im Sediment, um seinen Feinden, wie dem Hecht zu entgehen. Das macht seinen Nachweis so schwer. Daher werden seine Vorkommen mit Reusenfängen und Elektrobefischungen festgestellt.

Ursprünglich dürfte er im gesamten Rhein-Main-Gebiet verbreitet gewesen sein, aber die Trockenlegung von Feuchtgebieten und übertriebene Grabenräumungen haben ihn selten werden lassen. In der Wetterau sind nach neueren Untersuchungen mehrere Standorte in den Auen der Nidda, der Nidder und der Horloff besiedelt. Immer handelt es sich, wie beim Sauweidgraben, um krautreiche Gräben.

Als ehrenamtlicher Naturschützer war Thomas Allert aus Ranstadt vor Ort und konnte 14 Schlammpeitzger unterschiedlicher Größe aus dem Aushub bergen. Weitere mindestens 50 Tiere sind durch den Rost des Mähkorbes wieder in den Graben gefallen.

Bei einer durch den Angelsportverein Dauernheim veranlassten Nachsuche des ebenso ehrenamtlich tätigen ASV-Gewässerwartes, Herrn Karl-Heinz Hoppe, konnte dieser noch einmal 25 Schlammpeitzger, mit beachtlichen Größen bis zu 30 cm aus dem Räumgut retten und in den Graben zurücksetzen. Schlammpeitzger werden in der Roten Liste Hessen unter der Kategorie 1, als vom Aussterben bedroht geführt und sind europaweit geschützt.


Die Pflege der Gräben mit einem Mähkorb zählt, im Gegensatz zum Ausbaggern mit Löffeln oder dem Einsatz von Grabenfräsen, zu den besonders schonenden Methoden, da nur wenige Tiere getötet werden und sich die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt der Gräben schnell erholen kann. Auch für den Schlammpeitzger ist diese Methode besonders schonend. Der Feldwegeverband hatte sich erst kürzlich einen Mähkorb angeschafft. Der Angelsportverein Dauernheim begrüßt den Einsatz des neuen Gerätes in Ranstadt, wird doch damit das Vorkommen des Schlammpeitzgers geschont und dessen Lebensraum vor einer Verlandung geschützt.

Jugendgemeinschaftsfischen in Dauernheim

Am Sonntag, dem 11. September 2011, hatte unser Angelsportverein zu einem Gemeinschaftsfischen der Jugend eingeladen und fünf befreundete Vereine waren unserer Einladung gefolgt. Zusammen mit den Jugendlichen aus Bad Nauheim, Echzell, Reichelsheim, Hungen und Wölfersheim, sowie der Jugendgruppe aus Dauernheim, waren 29 junge Angler am Start.

Unterstützt und betreut von 13 Aktiven und dem Versorgungsteam unseres Vereines genossen die Jungangler einen erlebnis- und lehrreichen Sonntag, bevor dieser wegen eines aufziehenden Unwetters eine halbe Stunde vor dem offiziellen Ende gegen 15:30 Uhr abgebrochen wurde.

Text und Bilder: Jürgen Adam

Sonder-Einsatz
Am Samstag, dem 3. September musste ein Sonder-Arbeitseinsatz geleistet werden. Um ausreichend Angelplätze für die Jugend-Veranstaltung am darauffolgenden Wochenende bereitstellen zu können, wurde der überwuchernde Schilfgürtel an einigen Stellen etwas gelichtet.
24-Stunden-Angeln in Bellersheim

Der ASV Dauernheim war mit sechs Jugendlichen und vier Betreuern zum 24-Stunden-Angeln am 21. und 21.08.2011 in Bellersheim am Barbarasee. Das Wetter war hervorragend, aber zum Angeln einfach zu heiß, die Stimmung war jedoch super. Fünf Vereine mit ca. 60 Jugendlichen nahmen teil. Unsere Ausbeute war leider negativ, kein einziger Fang gelang. Zur Abkühlung sind die Jugendlichen am Abend zum Schwimmen ins Wasser gegangen. Allgemein wurde auch von den anderen Vereinen so gut wie nichts gefangen, lediglich zwei Forellen waren die gesamte Tagesausbeute. Von dem gastgebenden Verein wurden wir mit Speisen und Getränken sehr gut bewirtet. Übernachtet haben wir in vier Zelten. Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück nach Hause.

Text und Bilder: Der Jugendwart Reiner Fich

Vereinsjugendangeln in Dauernheim

Am Dauernheimer Teich fanden sich am 13.August ab 15.00 Uhr fünf Jugendliche und drei Betreuer ein. Das Wetter war wechselhaft, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Gefangen wurde ein Karpfen und eine Menge Weißfische. Wir wurden mit Getränken und Speisen sehr gut versorgt. Um 20.00 Uhr war das Angeln beendet. Trotz der geringen Ausbeute waren die Jugendlichen sehr beigeistert.

Der Jugendwart Reiner Fich

Totes Schaf einfach in die Nidda geworfen
Am 31. Juli hatten wir die traurige Aufgabe die Behörden über die frefelhafte Entsorgung eines toten Schafes in die Nidda direkt an der Sandsteinbrücke informieren zu müssen.

Gemäß unseres Alarmplanes hätten wir die örtliche Polizeibehörde, also die Gemeinde informieren müssen. Da der 31. Juli 2011 ein Sonntag war, konnte bei der Gemeindeverwaltung niemand angetroffen werden. Auch beim Wetteraukreis meldete sich lediglich der Anrufbeantworter. Der diensthabende Beamte der Polizeistation in Büdingen verwies auf die Zuständigkeit der Leitstelle Wetterau, bei der dann über die Notrufnummer 112 der Vorfall zur Meldung gebracht wurde. Von dort aus ist die Bergung und ordnungsgemäße Beseitigung des toten Tieres auf Kosten der Steuerzahler veranlasst worden.

Arbeitseinsatz fällt aus
Der für 6. August terminierte Arbeitseinsatz fällt aus !

An diesem Wochenende finden die Feierlichkeiten zum 40 jährigen Bestehen der Großgemeinde Ranstadt statt. Der ASV beteiligt sich auch mit einem Stand am Festgeschehen.

Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem TV Jahn und dem Fussball-Sportverein wird der ASV Dauernheim den Ortsteil gebührend repräsentieren. Für kulinarische Vielfalt ist ebenso gesorgt. Die "Dauernheim-Ecke" wird mit einem Gericht aus dem Wok, mit Rollbraten, mit Grillschinken, sowie mit frisch geräucherten Forellen und Fischbrötchen aufwarten.

Freiwillige Helfer werden gerne ins Team aufgenommen. Interessierte Vereinsmitglieder des ASV melden sich bitte bei Thomas Henning oder bei Michael Walter.

Badesaison am Angelteich ?
Was sich für einige als Eröffnung der Badesaison am Angelteich darstellte, hatte einen ganz anderen Hintergrund. Beim Karpfenfischen hatte es unser Mitglied H.W. Reuss schlicht übersehen die Bremse des Angelgerätes zu öffnen. Und so kam es, wie es kommen musste:

In einem unbedachten Moment war - schupps - die Handangel im Teich verschunden. Irgendwann tauchte dann an anderer Stelle die Pose wieder auf. Das Bergen des teueren Materials erforderte jetzt den ganz persönlichen Körpereinsatz des Angelfischers, der diese besondere Aufgabe bravourös anging und auch erfolgreich abschließen konnte.

Nachtangeln
Fischbesatz
Ende Juni kamen endlich die bestellten Aale und Teichmuscheln in Dauernheim an. Michael Walter hat die bereits 40cm großen Aale im Bereich der Sandsteinbrücke in die Nidda eingesetzt und das Gewässer für 14 Tage von der Brücke der Umgehungsstraße an abwärts für das allgemeine Angeln gesperrt. Der Aal ist ein Wanderfisch und wird voraussichtlich beim Ablauf der Sperrfrist das Besatzhabitat Nidda weiträumig in Anspruch genommen haben.

Die Teichmuscheln haben im Angelteich eine neue Heimat gefunden. Sie werden sich dort wohlfühlen und gedeihen. Dabei bilden die Muscheln zusammen mit den im Teich schon vorhandenen Bitterlingen eine Symbiose.

Jugendfischen in Hungen
Zu einem 24 Stundenfischen der Jugend hatten die Freunde aus Hungen zum 18. und 19. Juni eingeladen. Dieser Einladung folgten die Gastvereine aus Echzell, Wölfersheim, Dauernheim, Bad Nauheim und Reichelsheim mit ihren Jugendgruppen.

Der Hungener Teich liegt mitten im Wald und bot den Jugendlichen ein hervorragendes Ambiente inmitten der Natur. Etwa 40 Jungangler und ihre Betreuer genossen das 24 Stundenangeln, zu dem in mitgebrachten Zelten übernachtet wurde. Die Verpflegung der Teilnehmer wurde durch den gastgebenden ASV Hungen übernommen und zur vollsten Zufriedenheit aller Angler ausgeführt.

An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an die Freunde aus Hungen!

Text: Jugendwart Reiner Fich
Nachfolgende Bilder: Laura Rullmann

Eine Ära geht zu Ende
Am 4. Juni ging eine Ära zu Ende. Der Wohnwagen wurde verschrottet!

Im Jahre 1975 konnte der ASV Dauernheim einen alten, ausgedienten Wohnwagen als behelfsmäßiges Vereinsheim in Betrieb nehmen. Der Wohnwagen war schon damals wegen erheblicher Mängel ausgemustert worden und diente seit dem als Unterstand bei Veranstaltungen, als Lagerraum, als Stätte vieler Vorstandsitzungen und als Treffpunkt für gesellige Ereignisse der Angler.

Nach vielen Instandhaltungsmaßnahmen, konnte der alte Wohnwagen diesen Zwecken noch ganze 36 Jahre gerecht werden. Jetzt allerdings waren die Schäden so erheblich das er auseinandergenommen und entsorgt werden mußte. Zu den Trompetenklängen von Steffan Rullmann ("Ich hatt`einen Kameraden...") trat das alte Gefährt seine letzte Reise an. Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen Eindruck vom Geschehen.

Text: Jürgen Adam
Bilder: Laura Rullmann

Hegefischen am 22. Mai
Am 22. Mai stand ein Hegefischen an der Nidda auf dem Terminplan. Dabei sollte ein Querschnitt des aktuellen Fischbestandes anhand der gefangenen Fische ermittelt werden. Es gelang allerdings einzig der Fang eines Hechtes von 70 cm. Im Anschluß an das Hegefischen trafen sich die Teilnehmer noch zu einem geselligen Beisammensein.
Jugendangeln in Reichelsheim

Der ASV Dauernheim war mit zwei Jugendlichen und einem Betreuer zum Jugendangeln am 15.05.2011 in Reichelsheim. Das Wetter war gut, die Stimmung auch. Sieben Vereine mit ca. 40 Jugendlichen nahmen teil. Die Reichelsheimer hatten einen Zentner Forellen besetzt. Trotz guter Köder gelang es nur Keamo Schultheis, eine Forelle zu erbeuten, Dennis Schmidt ging leider leer aus. Allgemein wurde jedoch auch von den anderen Vereinen recht wenig gefangen. Von dem gastgebenden Verein wurden wir mit Speisen und Getränken gut bewirtet. Mittags fuhren wir trotzdem mit guter Stimmung nach Hause.

Text und alle Bilder:

Jugendwart Reiner Fich

Sehr große Schlammpeitzger-Population im Heeggraben bestätigt.

Die weitgehend unerforschten und in Hessen vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzger fühlen sich in Dauernheim offenbar recht wohl. Die überaus selten vorkommendenden Kleinfische konnten vom ASV Dauernheim bereits 2008 erstmals wieder nachgewiesen werden. Inzwischen wurden unter wissenschaftlicher Begleitung weitere Nachweise erbracht und Biotop-Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Reiner Fich (Vorstandsmitglied im ASV Dauernheim),  Dr. Egbert Korte (Bürogemeinschaft für fisch- und gewässerökologische Studien), Rainer Hennings (Vizepräsident des Verbandes Hessischer Fischer) und Stefan Drott (Vorsitzender der Interessengemeinschaft Nidda) konnten jetzt  Mittels einer Elektro-Befischung den tatsächlichen Schlammpeitzger-Bestand im Grabensystem ermitteln. Dabei wurden die bereits vermuteten hohen Bestandszahlen noch übertroffen. Auf etwa 70 Metern befischter Grabenlänge gingen dem Team über achzig Schlammpeitzger,  zwei Gründlinge und eine Jung-Schleie in das Netz. Etwa ebenso viele Schlammpeitzger wurden zwar gesehen, konnten aber nicht geborgen und vermessen werden, sodass von einem Bestand von 2-3 Schlammpeitzger pro Grabenmeter ausgegangen werden kann. Auffallend war, daß ausschließlich erwachsene Tiere nachgewiesen werden konnten.         

von links:

Rainer Hennings (Vizepräsident des VHF)
Stefan Drott (Vorsitzender der IG Nidda)
Dr. Egbert Korte (Bürogemeinschaft für fisch- und gewässerökologische Studien)
Reiner Fich (ASV Dauernheim) und ein Mitarbeiter von Dr. Korte

1. Mai am Teich

Der 1. Mai wurde bei strahlendem Sonnenschein zu einem schönen Tag an der Teichanlage und zu einem tollen Erfolg für den ASV Dauernheim. Auch diesmal gab es geräucherte Forellen, Fischbrötchen und original Thüringer Würstchen, sowie ein umfangreiches Getränkesortiment.

Der ASV möchte sich bei allen Besuchern ganz herzlich bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern aus den Reihen des ASV Dauernheim, ohne deren Mithilfe eine solche Veranstaltung nicht möglich ist.

Anfischen am 17. April
Am 17. April wurde die Angelsaison mit dem Anfischen des ASV Dauernheim gestartet. Im Anschluß trafen sich die Aktiven noch zu einem geselligen Abschluß bei gegrillten Würstchen und allerlei Getränken.
Arbeitseinsatz vor dem Anfischen
Zum ersten Arbeitseinsatz 2011 hatte der ASV am 2.April eingeladen. Überraschend viele Mitglieder beteiligten sich an der Massnahme. So konnte der Steg zwischen der Flachwasserzone und dem Hauptteich mit einem sichern Geländer ausgestattet werden. Gleichzeitig waren die aktiven mit einer umfangreichen Pflegemaßnahme des Vogelschutzgehölzes entlang an unserer Teichanlage beschäftigt. Nachfolgende Bilder zeigen einige Eindrücke vom Geschehen.
Wieder Einbruch beim ASV
In der Nacht vom Freitag, dem 18.März 2011 auf den Samstag wurde der ASV Dauernheim erneut Opfer eines Einbruches. Betroffen waren diesmal beide Bauwagen an der Teichanlage. Gestohlen wurde diesmal nichts. Der Schaden ist indessen wieder hoch. Fenster wurden aufgebrochen und Scheiben eingeschlagen. Die angebrachte Aufbruch-Sicherung ist mit brachialer Gewalt aus der Wand herausgerissen worden und einen Teil der Schlösser an den Eingangstüren wurden mit einem Bolzenschneider aufgeknackt.

Da in der gleichen Nacht auch einige Gartenhäuschen aufgebrochen wurden, hatten die benachrichtigten Kriminalbeamten über zwei Stunden Arbeit mit der Aufnahme der Schäden und der Spurensicherung. Unsere Kameraden Thomas Henning und Steffan Rullmann verbrachten den Rest des Samstages mit der Sicherung und der provisorischen Reparatur der Bauwagen.

Ein Vierkanteisen mit dem die Fensterläden gesichert waren wurde aus der Wand gebrochen und die Scheibe eingeschlagen. Ob der oder die Täter eindrangen ist unbekannt. Gestohlen wurde diesmal nichts.
Schutz seltener Wiesenbrüter

Wie alljährlich wird zum Schutz seltener Wiesenbrüter ein allgemeines Betretungsverbot im Naturschutzgebiet "Nachtweid" und in den gegenüberliegenden Wiesen ausgesprochen. Hinweisschilder informieren über das Betretungsverbot vor Ort. Die Angler im ASV Dauernheim achten das Betreungsverbot und verzichten auf die Ausübung der Angelfischerei in den betroffenen Gebieten während der Brut- und Setzzeit. Wie in den Vorjahren auch, weisen wir Radler, Reiter, Spaziergänger und insbesondere Personen die ihre Hunde ausführen auf das Betretungsverbot hin.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des ASV Dauernheim brachte einen Wechsel in den Vorstandsreihen. Der langjährige Schriftführer des Vereins, Marco Hix, musste seinen Job aus beruflichen Gründen niederlegen. Für ihn wird künftig Christina Henning den verantwortungsvollen Posten übernehmen. Die restliche Vorstandsriege stellte sich erneut der erfolgreichen Wiederwahl. Weiterhin wurde bei einer Gegenstimme eine Änderung der Arbeitsstundenpflicht durch die Versammlung beschlossen. Gegen Ende der Veranstaltung fand die Ehrung der Vereinsmeister statt.

Ehrungen der Vereinsmeister
von links:

Jugendwart Reiner Fich
2. Jugendmeister Dennis Schmitt
Vorsitzender Michael Walter
2. Vereinsmeister Mark Cooper
1. Vereinsmeister Steffan Rullmann

es fehlt:
1. Jugendmeister Keamo Schultheis

ASV säubert Naturschutzgebiet

Zu einem besonderen Naturschutz-Einsatz hatte der Angelsportverein Dauernheim am 12. Februar aufgerufen. Durch die Schneeschmelze und die begleitenden Regenfälle waren im Januar auch die Wiesen in der Nidda-Aue um Dauernheim herum weiträumig überschwemmt worden. Dabei hat das Hochwasser eine große Menge unliebsamer Abfälle zum Teil bis weit in das Naturschutzgebiet „Nachtweid“ hinein getragen, die beseitigt werden sollten.

Jetzt, noch vor der Brut- und Setzzeit, erwiesen zahlreiche freiwillige Helfer der Natur einen guten Dienst. Einzel, oder aufgeteilt in kleinen Gruppen sind die Aue-Wiesen abgegangen worden. Dabei wurden die angeschwemmten Hinterlassenschaften unserer Hochkultur aufgesammelt und in mitgebrachte Säcke gestopft. Zum Schluss füllten Glühlampen, Plastiktaschen, Ölkanister, Jogurtbecher, Bälle, Eimer, Blumentöpfe, Gieskannen, Tupperware, Styroporteile, Spraydosen aller Art und einiges mehr zusammen 25 pralle Müllsäcke. Die Abfälle sind dann mit zwei Traktoren zu einem Sammelpunkt gebracht worden, von wo sie durch die Gemeinde Ranstadt abgeholt und der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt wurden. Nach dem Abschluss der Naturschutz-Aktion trafen sich die durchgefrorenen Teilnehmer im Fischerstübchen zu einem kleinen Imbiss. Dabei sprach der Vorsitzende des Angelsportvereins Dauernheim Michael Walter, den Anwesenden seinen Dank und seine Anerkennung aus. Ebenso bedankte sich Walter bei der Gemeinde für die Unterstützung.

Nachfolgend die Bilder der Säuberungsaktion:

Dreck und Flaschen in der Nachtweid
Nach dem Abfluß des Hochwassers aus dem Naturschutzgebiet "Nachtweid bei Dauernheim" ist eine Menge angeschwemmter Flaschen und anderer Unrat zurückgeblieben. Diese unschönen Hinterlassenschaften sollen im Rahmen einer zusätzlichen Naturschutz-Aktion des ASV Dauernheim am 12. Februar beseitigt werden.

Alle an der Reinhaltung unserer Umwelt und am Naturschutz interessierten Mitbürger sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen. Wir treffen uns am 12. Februar um 8:30 Uhr an der Turnhalle in Dauernheim. Wer später kommt, findet die Aktiven beim Einsammeln des Mülls entlang der Nidda flussabwärts.

Bis weit in die Aue hinein liegen überall Kunststoff-Flaschen und anderer Müll. Natürliche Sedimentablagerungen und Abfall in den Auewiesen.
Noch vor dem Wachstum der Gräser und der beginnenden Brutzeit sollte hier der Dreck beseitigt werden. Auch direkt am Niddaufer zwischen dem halb verfaulten drüsigen Springkraut jede Menge Unrat.
ASV - Wetterjacke
Eine Wetterjacke mit "ASV Dauernheim" Schriftzug und Hecht-Logo hat Michael Walter über einen längeren Zeitraum getestet und ist sehr zufrieden mit dem Aussehen und der Qualität des Kleidungsstückes.
Wer auch eine solche Jacke haben möchte, sollte sich bei Michael melden und sein Interesse bekunden. Der Preis dieser Jacke ist von der Bestellmenge abhängig. Auch hierüber kann Michael unfassend informieren.
Verlandung
Die vor 10 Jahren hochgepriesene Renaturierungsmassnahme der Nidda im Bereich des Naturschutzgebietes "Nachtweid von Dauernheim" bedarf dringender Nachbesserung. Die erhoffte Dynamik mit der sich die Nidda dort aus ihrem schnurgerade verlaufenden Flußbett über abgegerabene Seitenarme entwickeln sollte, ist nicht wie erhofft eingetreten. Es ist nicht gelungen den Wasserdurchfluss und die Strömungsgeschwindigkeit durch die künstlichen Meander zu steigern. Das eingebrachte Substrat das den Kieslaichern eine Lebensmöglichkeit bieten sollte ist unter einer dicken Schlammschicht begraben. Der erste der Seitenarme ist komplett verlandet und die Nidda fließt wieder ausschließlich im alten, einst regulierten Bett. Ohne weitere Eingriffe dürften die bisher eingesetzten Anstrengungen vergeblich gewesen sein.